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E-Mobilität bei Auto Kölbl

Wenn man von Elektromoblität spricht, denken die meisten sofort an zwei alternative Antriebe, zum einen der Plugin-Hybrid (PHEV) und zum anderen der rein elektrische Fahrzeugantrieb (BEV). Beide Technologien verwenden aufladbare Antriebsbatterien, welche mittels eines Ladekabels direkt am Fahrzeug geladen werden müssen. Der große Unterschied ist, dass Hybrid-Fahrzeug noch über einen hauptsächlichen Verbrennungsmotor verfügen, wohingegen BEV-Modelle ausschließlich über eine Batterie und einen Elektromotor angetrieben werden. Nur BEV Fahrzeuge können über eine Schnellladestation geladen werden, PHEV Fahrzeuge mit maximal 22 kW/h AC.

Allgemeine Vorteile der E-Mobilität

Lokal emissionsfrei

Elektrofahrzeuge fahren völlig emissionsfrei, also ohne CO2-Ausstoß. Gleiches gilt bei Plugin-Hybriden, sofern sich diese im E-Modus befinden. Sicherlich wird auch für die Produktion eines solchen Fahrzeugs CO2 ausgestoßen, jedoch nicht während der Fahrt.

Staatliche Förderung

Die BAFA-Prämie ist den meisten bereits ein Begriff. Käufer von Elektro- oder Hybridfahrzeugen erhalten nach Zulassung und Einreichung aller notwendigen Unterlagen, bis zu 6.000€ Bonus. Auch die Hersteller beteiligen sich mit der Hälfte der BAFA-Prämie.

Dienstwagenversteuerung

Auch Dienstwagenfahrer haben einen enormen Vorteil bei der Versteuerung des Dienstwagen, sofern dieses privat genutzt wird. Bei E-Fahrzeugen unter 60.000€ BLP zahlt man nur 0,25% Geldwerten Vorteil, über 60.000€ werden wie beim Hybrid 0,50% fällig.

Hyper-Charger bei Kölbl

Auto Kölbl betreibt bereits seit 2019 einen eigenen Hypercharger auf dem Betriebsgelände, welcher öffentlich zugänglich ist und das Laden mit den gängigsten Ladekarten ermöglicht.

Die Ladestation wird mit unserer Photovoltaik-Anlage betrieben, welche sich auf all unseren Dächern befindet. Wir erzeugen somit nachhaltigen und wirklich grünen Strom.

Plugin-Hybride (PHEV)

Die sogenannten PHEV Fahrzeuge sind deutlich sparsamer als reine Verbrennungsmotoren. Sicherlich wird häufig davon gesprochen, dass diese Fahrzeuge eine Umweltlüge wären, jedoch muss man beachten, dass die Autos beim richtigen Einsatz durchaus umweltfreundlicher unterwegs sind. Gerade bei Kurzstrecken und im Stadtverkehr eignet sich das Umstellen auf den reinen Batterieantrieb besonders, bei längeren Strecken oder Fahrten auf Autobahnen und Landstraßen sollte der Verbrennungsmotor eingesetzt werden. Die verschiedenen Fahrmodi können während der Fahrt problemlos gewechselt werden.

Die Vorteile des Plugin-Hybrid liegen auf der Hand. Die Fahrzeuge sind im Batteriemodus deutlich geräuschärmer, sogar fast lautlos und verbrauchen im Batteriebetrieb keinerlei Kraftstoff. Die Fahrzeuge können problemlos an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden, dafür bedarf es keiner besonderen Wallbox oder Heimladestation. Außerdem sind die Fahrzeuge lokal emissionsfrei fahrbar. Durch aktuelle staatliche Förderungen erhält man derzeit einen Umweltbonus von bis zu 6.750€ und spart auch bei der jährlichen KFZ-Steuer. Doch absolut im Vordergrund steht natürlich, wie bereits erwähnt, das emissionsfreie Fahren in geschlossenen Ortschaften, hierfür ist es natürlich erforderlich, dass der Fahrer auch den entsprechenden Elektro-Modus am Fahrzeug anwählt.

✔ Geräuscharm
✔ Sparsamer
✔ Lademöglichkeiten

✔ Lokal emissionsfrei
✔ Staatliche Förderung
✔ Geringere Kfz-Steuer

Grundlegend ist ein Hybridfahrzeug schwerer als ein Fahrzeug mit herkömmlichen Verbrennungsmotor. Der Golf GTE mit 204 PS Leistung wiegt bspw. etwas mehr als 1,6 Tonnen und somit nochmal etwa 200 Kilogramm mehr als ein Golf GTI mit 245 Pferdestärken. Durch das höhere Gewicht, welches mittels des klassischen Verbrennungsmotor bewegt werden muss, kann davon ausgegangen werden, dass in diesem Fahrmodus der Verbrauch leicht höher ist. Die meisten Hybrid-Modelle haben gegenüber dem jeweiligen Vergleichsmodell auch eine etwas geringere Leistung, was viele Nutzer sicherlich auch als Nachteil bezeichnen würden. Da die Technologie zur Batterieherstellung sowie die daran verbauten „Seltenen Erden“ sehr teuer in der Beschaffung sind, ist der Preis für diese Fahrzeuge auch noch sehr hoch. Durch die staatlichen Förderungen der BAFA jedoch, können diese teilweise oder gänzlich abgefedert werden.

✘ Höheres Gewicht
✘ Höherer Kraftstoffverbrauch

✘ Geringere Leistung
✘ Höhere Anschaffungskosten

Elektro-Fachwerkstatt

Auto Kölbl ist seit 2021 Fachbetrieb für Elektrofahrzeuge, damit sind wir in der Lage, sämtliche Arbeiten an Elektro- sowie Hybridfahrzeugen durchführen zu können.

Ein Großteil unserer Belegschaft wurde eigens auf die Arbeit mit BEV und PHEV Fahrzeugen geschult und weitergebildet.

Servicetermin vereinbaren

Das umweltschonende Autofahren ist wohl der Hauptvorteil von Elektrofahrzeugen. Wird der Strom jetzt noch aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen, fährt man wirklich „grün“ mit seinem Fahrzeug, so wie das an unserer hauseigenen Schnellladestation der Fall ist. Darüber hinaus fahren Elektrofahrzeuge deutlich Geräuschärmer als klassische Verbrenner und bieten eine höhere Effizienz, da ein Teil der gewonnen Bremsenergie rekuperiert wird. Ein Elektromotor besteht aus deutlich weniger beweglichen Einzelteilen und ist somit auch weniger wartungsintensiv. Durch die höhere Effizienz kann auch eine höhere Beschleunigung beim E-Auto erzielt werden. Aktuell werden reine Elektrofahrzeuge auch mit bis zu 9.000€ durch den Staat subventioniert.

✔ Umweltschonend
✔ Geräuscharm
✔ Rekuperation – Effizienz

✔ Geringerer Wartungsaufwand
✔ Geringere Betriebskosten
✔ Hohe staatliche Förderung

Einer der wohl bekanntesten und am häufigst diskutierten Nachteile der Elektromobilität, ist die Reichweite der rein elektrisch angetriebenen Fahrzeuge. Bei einer Außentemperatur von 15 Grad Celsius erzielt der Audi e-tron eine Reichweite von ungefähr 400 Km. Berechnet man die Reichweite des Audi Q5 35 TDI* als Vergleichsfahrzeug, ergibt sich ein kombinierter Verbrauch von 6,2 l/100 Km, bei einem Tankvolumen von 65 Litern ergibt sich so eine mögliche Reichweite von 1.048 Kilometern und somit 2,5 Mal so viel wie beim e-tron. Auch die Ladezeit wird häufig als negativ aufgefasst, jedoch arbeiten verschiedene Unternehmen bereits an einer Beschleunigung des Vorgangs. Die Anschaffungskosten sind derzeit noch höher als für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, lassen sich jedoch durch staatliche Förderung drücken.

*Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km1: 24,0–20,9 (NEFZ); 25,9–21,1 (WLTP) CO₂-Emissionen kombiniert in g/km: 0
**Krafstoffverbrauch WLTP l/100km kombiniert 6,2–5,6 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 162–146 g/km.

✘ Geringere Reichweite

✘ Höhere Anschaffungskosten

Elektrofahrzeuge (BEV)

Rein elektrische Fahrzeuge sind keine wirklich neue Erfindung, das erste rein durch Elektrizität betriebene Fahrzeug wurde bereits zwischen 1832 und 1893 von einem schottischen Erfinder entworfen. Letztlich hat sich jedoch der Verbrennungsmotor von Nikolaus August Otto 1862 durchgesetzt. Die Batterie bei Elektrofahrzeugen wird in der Regel im Fahrzeugboden verbaut und wiegen zwischen 200 und 750 Kg. Die meisten elektrischen Fahrzeuge können Ihre Batterie innerhalb von ca. 30 Minuten zu 80% aufladen, womit sich die Ladefähigkeit in den letzten Jahren deutlich beschleunigt hat. Die Geschwindigkeit des Ladevorgangs ist von drei Faktoren abhängig: Der Ladeleistung des Elektroautos, der Ladestation und dem Ladekabel. Die Ladegeschwindigkeit bestimmt dabei die schwächste Komponente. Beim Strom unterscheidet man zwischen AC (Wechselstrom) und DC (Gleichstrom), beim AC-Laden wandelt ein On-Board-Ladegerät im Fahrzeug den Strom in Gleichstrom um, beim DC Laden wird direkt die Batterie des Fahrzeugs aufgetankt.

Lademanagement

Wer ein Elektro- oder Hybrid-Fahrzeug kauft, least oder finanziert, sollte sich natürlich auch ausreichend Gedanken über Lademöglichkeiten zu Haus und an der Arbeitsstätte machen. Wir bieten Ihnen Wallboxen der verschiedenen Hersteller und unseres Kooperationspartners an, darüber hinaus vermitteln wir Ihnen einen kostenlosen Heim-Check für Ihr privates Ladekonzept. Auch als Arbeitgeber bieten wir die Prüfung Ihrer Betriebsstätte für eine betriebliche Ladeinfrastruktur.

Heimladestationen werden derzeit ebenfalls staatlich gefördert, hierzu informieren Sie unsere Verkaufsberater genauso wie unser Kooperationspartner für Ladestationen. Informieren Sie sich gerne bereits jetzt und sichern Sie sich vor Installation einer E-Ladestation einen Kfw-Zuschuss.

Staatliche Förderung der BAFA

Förderung BEV-Fahrzeuge

Derzeit bietet der Staat über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhebliche Subventionen beim Neuwagenkauf von Elektro- und Hybridfahrzeugen. Für Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeuge zahlt die BAFA derzeit eine Förderung beim Kauf von 6.000€, sofern der Nettolistenpreis unter 40.000€ liegt, Fahrzeuge darüber erhalten einen Zuschuss von nur noch 5.000€, die Fahrzeuge müssen jeweils 6 Monate gehalten werden.

Beim Leasing für Neuwagen stellt sich die Situation etwas anders dar, hier erhält man bei einer Laufzeit von mehr als 23 Monaten noch die volle Prämienhöhe wie beim Kauf. Liegt die Leasinglaufzeit jedoch nur noch zwischen 12 und 23 Monaten verringert sich der Zuschuss auf 3.000€ bei Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von unter 40.000€, Fahrzeuge mit einem Listenpreis darüber erhalten sogar nur noch 2.500€. Noch extremer fällt die Reduzierung der Förderung bei Leasing-Vertragszeiten von 6-11 Monaten aus, hier gibt es für die Fahrzeuge unter 40.000€ Nettolistenpreis noch 1.500€ und für die Fahrzeuge mit einem höheren Listenpreis sogar nur noch 1.250€ vom Staat.

Förderung PHEV-Fahrzeuge

Auch für sogenannte Plugin-Hybrid-Fahrzeuge gibt es derzeit eine staatliche Förderung durch die BAFA. Hier wird ebenfalls zwischen Kauf und Leasing sowie den jeweiligen Vertragslaufzeiten unterschieden. Beim Kauf oder Leasingverträgen mit einer Laufzeit über 23 Monaten, erhält der Käufer einen Zuschuss von 4.500€, wobei die Haltedauer auch 6 Monate beim Kauf beträgt, diese Förderungshöhe gibt es bei Fahrzeugen mit einem Nettolistenpreis von unter 40.000€, Fahrzeuge mit einem höheren Preis werden mit 3.750€ gefördert.

Bei Leasinglaufzeiten von nur 6-11 Monaten reduziert die BAFA die Förderung auf 1.125€ beim Nettolistenpreis unter 40.000€ und 937,50€ für Fahrzeuge darüber. Laufzeiten im Leasing von 12 bis 23 Monaten erhalten dann schon eine „Prämie“ von 2.250€ bei Fahrzeugen mit einem Nettolistenpreis unter 40.000€ und 1.875€ für Fahrzeuge mit einem höheren Nettolistenpreis.

Alle Angaben ohne Gewähr.