Wissenswertes zur E-Mobilität

E-Mobilität Infos

Wenn man von Elektromoblität spricht, denken die meisten sofort an zwei alternative Antriebe, zum einen der Plugin-Hybrid (PHEV) und zum anderen der rein elektrische Fahrzeugantrieb (BEV).
Beide Technologien verwenden aufladbare Antriebsbatterien, welche mittels eines Ladekabels direkt am Fahrzeug geladen werden müssen. Der große Unterschied ist, dass Hybrid-Fahrzeug noch über einen hauptsächlichen Verbrennungsmotor verfügen, wohingegen BEV-Modelle ausschließlich über eine Batterie und einen Elektromotor angetrieben werden.

Allgemeine Vorteile der E-Mobilität

Lokal emissionsfrei

Elektrofahrzeuge fahren völlig emissionsfrei, also ohne CO2-Ausstoß. Gleiches gilt bei Plugin-Hybriden, sofern sich diese im E-Modus befinden. Sicherlich wird auch für die Produktion eines solchen Fahrzeugs CO2 ausgestoßen, jedoch nicht während der Fahrt.

Staatliche Förderungen

Die BAFA-Prämie ist den meisten bereits ein Begriff. Käufer von Elektro- oder Hybridfahrzeugen erhalten nach Zulassung und Einreichung aller notwendigen Unterlagen, einen Investitionszuschuss. Auch die Hersteller beteiligen sich mit der Hälfte der BAFA-Prämie.

Höhere Effizienz

Durch Rekuperation lädt sich das E-Fahrzeug teilweise während der Fahrt wieder auf, dadurch fährt ein E-Auto effizienter als klassische Verbrenner. Da in E-Fahrzeuge deutlich weniger Teile verbaut sind , fallen die Serviceintervalle länger aus.

E-Fahrzeuge (BEV)
Vorteile
Nachteile

Rein elektrische Fahrzeuge sind keine wirklich neue Erfindung, das erste rein durch Elektrizität betriebene Fahrzeug wurde bereits zwischen 1832 und 1893 von einem schottischen Erfinder entworfen. Letztlich hat sich jedoch der Verbrennungsmotor von Nikolaus August Otto 1862 durchgesetzt. Die Batterie bei Elektrofahrzeugen wird in der Regel im Fahrzeugboden verbaut und wiegen zwischen 200 und 750 Kg. Die meisten elektrischen Fahrzeuge können Ihre Batterie innerhalb von ca. 30 Minuten zu 80% aufladen, womit sich die Ladefähigkeit in den letzten Jahren deutlich beschleunigt hat. Die Geschwindigkeit des Ladevorgangs ist von drei Faktoren abhängig: Der Ladeleistung des Elektroautos, der Ladestation und dem Ladekabel. Die Ladegeschwindigkeit bestimmt dabei die schwächste Komponente. Beim Strom unterscheidet man zwischen AC (Wechselstrom) und DC (Gleichstrom), beim AC-Laden wandelt ein On-Board-Ladegerät im Fahrzeug den Strom in Gleichstrom um, beim DC Laden wird direkt die Batterie des Fahrzeugs aufgetankt.

Das umweltschonende Autofahren ist wohl der Hauptvorteil von Elektrofahrzeugen. Wird der Strom jetzt noch aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen, fährt man wirklich „grün“ mit seinem Fahrzeug, so wie das an unserer hauseigenen Schnellladestation der Fall ist. Darüber hinaus fahren Elektrofahrzeuge deutlich Geräuschärmer als klassische Verbrenner und bieten eine höhere Effizienz, da ein Teil der gewonnen Bremsenergie rekuperiert wird. Ein Elektromotor besteht aus deutlich weniger beweglichen Einzelteilen und ist somit auch weniger wartungsintensiv. Durch die höhere Effizienz kann auch eine höhere Beschleunigung beim E-Auto erzielt werden. Aktuell werden reine Elektrofahrzeuge auch mit bis zu 9.000€ durch den Staat subventioniert.

  • Umweltschonend 
  • Geräuscharm 
  • Geringerer Wartungsaufwand
  • Geringere Betriebskosten
  • Staatliche Förderung

Einer der wohl bekanntesten und am häufigst diskutierten Nachteile der Elektromobilität, ist die Reichweite der rein elektrisch angetriebenen Fahrzeuge. Bei einer Außentemperatur von 15 Grad Celsius erzielt der Audi e-tron eine Reichweite von ungefähr 400 Km. Berechnet man die Reichweite des Audi Q5 35 TDI* als Vergleichsfahrzeug, ergibt sich ein kombinierter Verbrauch von 6,2 l/100 Km, bei einem Tankvolumen von 65 Litern ergibt sich so eine mögliche Reichweite von 1.048 Kilometern und somit 2,5 Mal so viel wie beim e-tron. Auch die Ladezeit wird häufig als negativ aufgefasst, jedoch arbeiten verschiedene Unternehmen bereits an einer Beschleunigung des Vorgangs. Die Anschaffungskosten sind derzeit noch höher als für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, lassen sich jedoch durch staatliche Förderung drücken.

 

*Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km1: 24,0–20,9 (NEFZ); 25,9–21,1 (WLTP) CO₂-Emissionen kombiniert in g/km: 0
**Krafstoffverbrauch WLTP l/100km kombiniert 6,2–5,6 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 162–146 g/km.

  • Höhere Anschaffungskosten
  • Geringere Reichweite

Steigende Zahlen bei E-Mobilität

Statistiken
E-Mobilität

1 k
Zulassungen 2021
1 %
BEV-Marktanteil NZL
1 %
BEV-Marktanteil ges.
Hybrid-Fahrzeuge (PHEV)
Vorteile
Nachteile
Die sogenannten PHEV Fahrzeuge sind deutlich sparsamer als reine Verbrennungsmotoren. Sicherlich wird häufig davon gesprochen, dass diese Fahrzeuge eine Umweltlüge wären, jedoch muss man beachten, dass die Autos beim richtigen Einsatz durchaus umweltfreundlicher unterwegs sind. Gerade bei Kurzstrecken und im Stadtverkehr eignet sich das Umstellen auf den reinen Batterieantrieb besonders, bei längeren Strecken oder Fahrten auf Autobahnen und Landstraßen sollte der Verbrennungsmotor eingesetzt werden. Die verschiedenen Fahrmodi können während der Fahrt problemlos gewechselt werden.

Die Vorteile des Plugin-Hybrid liegen auf der Hand. Die Fahrzeuge sind im Batteriemodus deutlich geräuschärmer, sogar fast lautlos und verbrauchen im Batteriebetrieb keinerlei Kraftstoff. Die Fahrzeuge können problemlos an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden, dafür bedarf es keiner besonderen Wallbox oder Heimladestation. Außerdem sind die Fahrzeuge lokal emissionsfrei fahrbar. Durch aktuelle staatliche Förderungen erhält man derzeit einen Umweltbonus von bis zu 6.750€ und spart auch bei der jährlichen KFZ-Steuer. Doch absolut im Vordergrund steht natürlich, wie bereits erwähnt, das emissionsfreie Fahren in geschlossenen Ortschaften, hierfür ist es natürlich erforderlich, dass der Fahrer auch den entsprechenden Elektro-Modus am Fahrzeug anwählt.

  • Geräuscharm 
  • Sparsamer 
  • Lokal emissionsfrei 
  • Lademöglichkeiten

Grundlegend ist ein Hybridfahrzeug schwerer als ein Fahrzeug mit herkömmlichen Verbrennungsmotor. Der Golf GTE mit 204 PS Leistung wiegt bspw. etwas mehr als 1,6 Tonnen und somit nochmal etwa 200 Kilogramm mehr als ein Golf GTI mit 245 Pferdestärken. Durch das höhere Gewicht, welches mittels des klassischen Verbrennungsmotor bewegt werden muss, kann davon ausgegangen werden, dass in diesem Fahrmodus der Verbrauch leicht höher ist. Die meisten Hybrid-Modelle haben gegenüber dem jeweiligen Vergleichsmodell auch eine etwas geringere Leistung, was viele Nutzer sicherlich auch als Nachteil bezeichnen würden. Da die Technologie zur Batterieherstellung sowie die daran verbauten „Seltenen Erden“ sehr teuer in der Beschaffung sind, ist der Preis für diese Fahrzeuge auch noch sehr hoch. Durch die staatlichen Förderungen der BAFA jedoch, können diese teilweise oder gänzlich abgefedert werden.

  • Höheres Gewicht
  • Geringere Leistung
  • Höhere Anschaffungskosten

Steigende Zahlen bei Hybrid-Fahrzeugen

Statistiken
Hybridautos

1 k
Zulassungen 2021
1 %
PHEV-Marktanteil NZL
1 %
PHEV-Marktanteil
Service
Teile
Verkauf
Montag-Freitag 07.00 - 18.00 Uhr
Samstag Geschlossen
Sonntag Geschlossen
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Montag-Freitag 07.30 - 18.00 Uhr
Samstag Geschlossen
Sonntag Geschlossen
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Montag-Freitag 08.30 - 18.00 Uhr
Samstag Geschlossen
Sonntag Geschlossen
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© Auto Kölbl GmbH

Allgemeiner Hinweis:
Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist. Abgebildete Sonderausstattungen sind im Angebot nicht unbedingt berücksichtigt. Alle Angaben basieren auf den Merkmalen des deutschen Marktes. Irrtum, Änderung und Zwischenverkauf vorbehalten. Angebot gültig, nur solange Vorrat reicht.